Impfung gegen Ausfluss

Für detaillierte Informationen und eine persönliche Beratung vereinbaren Sie bitte einen Termin bei Dr. Frühmann

 

Ein Impfstoff zur Prophylaxe

Bakterien, Pilze und fehlende Milchsäurebakterien können wiederkehrende Scheiden-Infektionen auslösen. Ein Impfstoff zur Prophylaxe oder auch zur Therapie bei chronisch gewordener Scheiden-Entzündung kann Ihnen dabei helfen. Dieses Medikament stärkt die Abwehrkräfte in der Scheide und bringt die Scheidenhaut wieder in ihr biologisches Gleichgewicht. Die Döderlein-Flora wird wieder hergestellt – und Ihr Körper wird auf natürliche Art und Weise mit den Krankheitserregern fertig.

 

Die Impfung

Ihr Arzt gibt Ihnen eine Spritze in den Oberarm. Die ersten 3 Spritzen, im Abstand von jeweils 2 Wochen, bieten Ihnen einen Grundschutz. Nach 6-12 Monaten frischen Sie die Impfung auf. Wenn Sie das vorgegebene Impfschema einhalten, bietet Ihnen der Impfstoff langfristigen Schutz.

3 Spritzen bieten einen Kolpitis-Schutz für 6-12 Monate.
Mit der vierten lmpfung nach 12 Monaten sind Sie bis zu 36 Monate geschützt

 

Die häufigsten Fragen zur Impfung gegen Ausfluss

Wann kann ich beginnen?
Welche weiteren Therapien brauche ich?
Mit der Impfung sollten Sie sofort beginnen. Leiden Sie zur Zeit unter einer Scheiden-Entzündung, kann Ihr Gynäkologe zusätzlich örtlich wirksame Mittel verordnen.

Tut das weh?
Wie bei allen Impfungen bekommen Sie eine Injektion in den Muskel. Gelegentlich kann es (wie bei jeder Immunisierung) zu lokalen Reaktionen wie Rötungen, Schwellungen oder Schmerzen an der Einstichstelle kommen. Selten auch zu Temperaturanstieg und Kopfschmerzen.

Was wird gespritzt?
Die so genannten inaktiven Lactobazillen verbessern Ihren Immunstatus und können Sie dadurch wirksam vor weiteren Infektionen schützen.

Wie schnell hilft mir der Impfstoff?
Damit Ihr Immunsystem Sie vor Infektionen schützen kann, müssen Sie eine ausreichende Anzahl Antikörper bilden. Untersuchungen haben gezeigt, dass der Impfstoff bereits nach ca. 4-6 Wochen vor Neu-Infektionen schützt.

Wann sollte ich den Impfstoff nicht anwenden?
Sie sollten sich nicht impfen lassen, wenn Sie schwanger sind, in der Stillzeit oder wenn Ihr Immunsystem geschwächt ist (z. B. Grippe). Während einer Behandlung mit Immunsuppressiva oder unter Strahlentherapie ist die Wirkung des Impfstoffes herabgesetzt.

Wann muss ich die erste Auffrischungsimpfung durchfuhren lassen?
Nach 6-12 Monaten. Danach sind Sie für ca. 2 weitere Jahre geschützt.

Wenn ich für mehrere Jahre mit den Impfungen ausgesetzt habe, genügt dann eine Auffrischung?
Wenn mehrere Jahre mit den Impfungen ausgesetzt wurde, sollten Sie wieder mit der Grundimmunisierung beginnen. Die erste Auffrischung kann nach 6-12 Monaten, weitere Auffrischungen können alle 2 Jahre erfolgen.

 

Salben und Zäpfchen helfen nicht auf Dauer!

Die Kolpitis kann chronisch werden, besonders wenn ein lokaler Immundefekt vorliegt. Hier versagen die natürlichen Abwehrzellen und die Erreger können sich ungestört ausbreiten. Ein verbreitetes Problem: Jede fünfte Patientin erkrankt mehrmals jährlich an einer Scheiden-Entzündung.

Gegen die akuten Beschwerden gibt es verschiedene Zäpfchen und Salben. Diese wirken jedoch nur kurzfristig. Die Ursache der Scheidenentzündung – eine Abwehrschwäche der Scheidenhaut – bleibt. Ein Medikament zur Steigerung der Abwehrkräfte im Scheidenmilieu kann dagegen langfristig helfen.

Eine Information der Strathmann Gmbh & Co. KG

 

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