Chronische Eierstockentzündung

Für detaillierte Informationen und eine persönliche Beratung vereinbaren Sie bitte einen Termin bei Dr. Frühmann

 


© Journal of Reproductive Medicine and Endocrnology 2005; 2 (5): 291-295

Kennzeichnend für das chronische Stadium ist die Bereitschaft des entzündlichen Prozesses zum Wiederaufflackern, nachdem die Frau über kürzere oder längere Zeit beschwerdefrei war.

Die chronische Eierstockentzündung ist ein klassisches Beispiel einer wiederkehrenden Erkrankung.

Man könnte den chronisch entzündlichen Zustand der Eierstockentzündung mit einem „Schweelbrand“ vergleichen. Der geringste „Luftzug“, d.h. ein geringer äußerer Reiz, bringt den Prozess zum Wiederaufflackern und alle Beschwerden sind plötzlich wieder da bis hin zum akuten Stadium. Ein einziger Hygienefehler kann schon einen solchen Reiz bedeuten (z.B. im nassen Badeanzug zu liegen, anstatt sich umgehend abzutrocknen und umzukleiden). Die Menstruation mit ihrem Blutreichtum aller Beckenorgane ist überhaupt eine Zeit besonderer Gefährdung der Patienten.

So bedeutet jede Menstruation für eine chronische Eierstockentzündung die Gefahr des Wiederaufflackerns.

Dasselbe bringt jede körperliche Überanstrengung mit sich; für das Wohlbefinden dieser Frauen ist daher die Lebensführung entscheidend.

 

Sonstige Beschwerden

Zerr- und Dehnungsbeschwerden, Beschwerden beim Geschlechtsverkehr, Ausfluss, Menstruationsstörungen und schmerzhafte Regelblutungen.

 

Folgeerscheinungen der chronischen Eierstockentzündung

Sterilität, Eileiterschwangerschaft, Verwachsungen.

 

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