Rückbildung – nicht nur der Figur zuliebe
Die meisten jungen Mütter wollen nach der Geburt möglichst schnell das Bäuchlein loswerden. Dabei ist ein fitter Beckenboden viel wichtiger.

Nichts setzt den weiblichen Körper extremeren Veränderungen aus als eine Schwangerschaft. Bauch und Busen wachsen, Rückenmuskeln und Wirbelsäule müssen zehn bis 15 Kilogramm mehr tragen. Bei der Entlassung aus dem Krankenhaus sehen die meisten Frauen immer noch aus wie im vierten oder fünften Monat. Davon sollte sich niemand entmutigen lassen. Die „alte“ Figur kommt bestimmt wieder. Rückbildungsgymnastik hilft dabei.
Mit dem Bauch- und Pomuskeltraining sollte man erst beginnen, wenn man sich wieder ganz fit fühlt. Das ist meist vier bis sechs Wochen nach der Entbindung der Fall.
Auch zu Hause: immer wieder üben
Viel wichtiger als das Training für die schlanke Linie ist aber die Stärkung des Beckenbodens. Und mit leichten Übungen dafür kann man gleich nach der Geburt schon loslegen. Der Beckenboden ist ein Netz aus Muskeln, das die inneren Organe stützt. Während der Schwangerschaft und der Geburt werden diese Muskeln arg gelockert und gedehnt. Nach der Geburt ist der Beckenboden deshalb nicht mehr richtig in Form.