Vorgeburtliche Untersuchung des Kindes

Für detaillierte Informationen und eine persönliche Beratung vereinbaren Sie bitte einen Termin bei Dr. Frühmann

 

Früher Ultraschall in der Schwangerschaft (6.-10. SSW)

  • Kontrolle der Schwangerschaftsdauer (Terminbestimmung);
  • Frühester Nachweis der korrekten Lokalisation der Schwangerschaft und der Herzaktion des Kindes;
  • Ausschluss einer Mehrlingsschwangerschaft

Nackentransparenz (Nackenfalte, Nackenödemuntersuchung) (11.-14. SSW)
Mit einer Ultraschalluntersuchung und Vermessung der Nackentransparenz des Kindes zwischen der 11. und 14. Woche kann bereits sehr früh ein Hinweis auf Chromosomenstörungen oder andere Anomalien des ungeborenen Kindes gefunden werden (70-80%-ige Erkennungsrate von Chromosomenanomalien).

Combined Test (od. sog. OSCAR) (11.-14. SSW)
Ultraschall und Bestimmung von 2 Hormonen aus dem Blut der Mutter.
Zusätzlich zur Nackentransparenzmessung kann mittels einer Blutabnahme bei der Mutter und einer Hormonuntersuchung eine geringgradige Verbesserung des Ergebnisses (85%-ige Erkennungsrate) von Chromosomenanomalien erzielt werden.

Triple Test (16.-21. SSW)
Ultraschall und Bestimmung von 3 Hormonen aus dem Blut der Mutter
Der Triple Test besteht aus einer Ultraschalluntersuchung des Kindes von Kopf bis Fuß und einer zusätzlichen Hormonbestimmung aus dem Blut der Mutter. Zusätzlich erfolgt ein Ausschluss von Ultraschall-Hinweiszeichen auf Störungen der Erbmerkmale.

Feinultraschallbild eines Kindes im vierten Schwangerschaftsmonat

Integrated Test (16.-21. SSW)
Kombination von Nackentransparenzmessung und Triple Test
Die Kombination von Nackentransparenzmessung und Triple Test bringt eine Erkennungsrate von ca. 90%.

Sequential Test (16.-21. SSW)
Kombination von Combined Test und Triple Test
Die Kombination von Combined Test und Triple Test bringt das genaueste Ergebnis. Die Erkennungsraten von Chromosomenstörungen liegen beim Sequential Test bei 95%.

Ultraschall – Organscreening (20.-22. SSW)
inkl. Ultraschall – fetale Echokardiographie (fetale Herzuntersuchung)
Das Organscreening erfolgt in der 20.-22. SSW, dabei werden alle Organsysteme des ungeborenen Kindes untersucht und deren Unauffälligkeit bestätigt.

Ultraschall, frühe fetale Wachstumskontrolle (26.-28. SSW)
Ausschluss eines frühen Zurückbleibens des kindlichen Wachstums infolge verminderter Versorgung des Mutterkuchens („Plazentainsuffizienz“).

Dopplersonographie (26.-28. SSW)
sog. „Wellbeing-Schall“
Messung der Durchblutung in fetalen Gefäßen zur Beurteilung der ausreichenden Versorgung des Kindes durch den Mutterkuchen (Ausschluss einer frühen Plazentainsuffizienz).

Ultraschall, späte fetale Wachstumskontrolle (32.-34. SSW)
Ausschluss später Wachstumsstörungen. Fragestellungen nach Größe und Gewicht des Kindes können mit großer Genauigkeit durch eine pränatale Ultraschalluntersuchung ermittelt werden.

Dopplersonographie (32.-34. SSW)
Messung der Durchblutung in fetalen Gefäßen zur Beurteilung der ausreichenden Versorgung des Kindes durch den Mutterkuchen (Ausschluss einer späten Plazentainsuffizienz).

Ultraschall -Lagekontrolle (35.-37. SSW)
Nachweis der geburtsgerechten Lage des Kindes.

 

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