Warten auf den Tag X

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Der Tag X

Die letzten Wochen sind beschwerlich. Man wird kurzatmig, hat Probleme, die Schuhe zu binden, fängt an, tiefe Autositze zu hassen und klemmt in der Duschtür fest. Nehmen Sie es mit Humor, bald sind Sie den Bauch los. Viele Schwangere werden jetzt von Sodbrennen, Muskelkrämpfen und Hämorrhoiden geplagt. Zudem stellt sich ein leichter Schlaf ein. Er bereitet die werdende Mutter auf die Zeit nach der Geburt vor, wenn das Kind nachts versorgt werden will.

Für das Baby wird es eng im Bauch, auch die größten Strampler geben allmählich Ruhe. Völlig normal, denn für Purzelbäume ist kein Platz mehr. Etwa ab der 37. Woche spüren viele Frauen Kontraktionen, der Unterleib verhärtet sich. Dies sind Übungswehen, sogenannte Senkwehen. Sie öffnen den Muttermund noch nicht oder nur sehr wenig. Die Gebärmutter trainiert für die Geburt und schiebt das Baby ein Stück nach unten. Für die Mutter ist das angenehm, jetzt kann sie wieder besser atmen und der Druck auf den Magen lässt nach. In den letzten Tagen vor der Geburt sind die Senkwehen häufig, manche Frauen empfinden diese Wehen schon als sehr kräftig.

Auch wenn Sie inzwischen etwas aufgeregt sind, versuchen Sie, sich zu entspannen. Gehen Sie noch mal ins Kino oder mit Freunden essen, nach der Geburt wird es lange Zeit wenig Raum für Unternehmungen dieser Art geben. Damit Sie dem Tag X entspannt entgegen sehen können und weil ein Baby auch früher als geplant auf die Welt kommen kann, sollten Sie das Wichtigste für Geburt und die Zeit danach geregelt haben.

Was noch geregelt werden sollte

Klinikaufenthalt vorbereiten: Den Klinikkoffer packt man am besten schon im siebten oder achten Schwangerschaftsmonat, legen sie Ihre Papiere (siehe Checkliste) parat. Kennen Sie den schnellsten Weg zur Klinik, gibt es vielleicht gerade Baustellen? Packen Sie Babykleider und eine kleine Decke für den Heimweg ein. Besorgen Sie sich einen Autokindersitz der Gruppe 0 oder 0+.

Haushalt versorgen: Fragen Sie Nachbarn, Familie und Freunde, ob sie ältere Kinder oder auch den Hund versorgen können. Denken Sie an andere Haushaltsroutinen während Ihres Klinikaufenthalts, Garten gießen oder Mülltonne rausstellen, frische Väter haben für so was oft keinen Kopf.

Kinderzimmer: Ein Neugeborenes braucht kein perfektes Kinderzimmer. Nötig ist ein Wickelplatz an einem warmen Ort. Statt in einem Bettchen kann das Baby auch in einer Trage liegen. Legen Sie sich ein wenig passende Kleidung fürs Kind parat.

Geburtsanzeige: Entwerfen Sie einen Text. Machen Sie eine Liste mit Adressen und Telefonnummern.

Checkliste Klinikkoffer zum Ausdrucken