Versagen verschiedener Verhütungsmöglichkeiten
Von 100 Frauen die ein Jahr mit dieser Methode verhüten, werden Schwanger...

Spermienabtötende Cremen, Schaumovula und Vaginaltabletten
Dies sind lokal anzuwendende Verhütungsmittel, die in die Scheide eingeführt werden. Sie töten die Spermien ab und bilden eine Barriere vor dem Muttermund, die den Eintritt der Spermien in die Gebärmutter verhindert.
Vorteile:
- Preisgünstig
- Rezeptfrei
- Einfache Handhabung
- In der Stillzeit anwendbar
Nachteile:
- Müssen unmittelbar vor dem Geschlechtsverkehr angewendet werden
- Wirkung erst 3-10 Minuten (je nach Produkt) nach Anwendung, Wirkdauer: max. 1 Stunde
- Vor jedem Verkehr ist eine erneute Anwendung erforderlich
Sicherheit:
- 21 ungewollte Schwangerschaften/Jahr/100 Frauen
Kondom
Dünne Hülle aus Gummi, die vor dem Verkehr über den steifen Penis des Mannes gerollt wird.

Vorteile:
- Einfache Methode
- Empfängnisverhütung und Verantwortung liegen beim Mann
- Schützt vor Geschlechtskrankheiten und AIDS
- In der Stillzeit anwendbar
Nachteile:
- Vergnügen am Geschlechtsverkehr kann vermindert werden
- „Unfälle“ durch Platzen des Kondoms oder Samenaustritt nach dem Geschlechtsverkehr (unsachgemäße Handhabung)
Sicherheit:
- 11,5 ungewollte Schwangerschaften/Jahr/100 Frauen
Diaphragma
Muschelförmige weiche Plastikkappe, die mit spermientötender Creme gefüllt und über den Muttermund gestülpt wird, so dass dieser komplett abgeschlossen ist.
Dadurch können Spermien nicht in die Gebärmutter eindringen bzw. werden durch die Creme abgetötet.

Vorteile:
- Jederzeit vor dem Verkehr einsetzbar
- Nicht spürbar (wenn ordnungsgemäß platziert)
- Kostengünstig, da wieder verwendbar
- In der Stillzeit anwendbar
Nachteile:
- Anpassung durch den Arzt erforderlich
- Korrekte Anwendung muss geübt werden
- Diaphragma muss mindestens bis 6 Stunden nach dem Verkehr im Körper verbleiben
Sicherheit:
- 17,5 ungewollte Schwangerschaften/Jahr/100 Frauen