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Gesundheitsrisiko Rauchen

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Jun 17, 2015

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Gesundheitsrisiko Rauchen

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Gesundheitsrisiko Rauchen

zigarette

Die Lebenserwartung sinkt mit jeder Zigarette. Jeder dritte Österreicher raucht heutzutage, obwohl Rauchen erschreckende Folgen mit sich bringen kann. Im Tabakrauch sind so zum Beispiel mehr als 4.000 Chemikalien enthalten, von denen über 60 eine Krebs erregende bzw. schädliche Wirkung haben. Auch das passive Rauchen ist somit gefährlich.

Im Durchschnitt kostet jede Zigarette eines Rauchers fünf Minuten seines Lebens, und die Lebenserwartung eines Rauchers sinkt um 8 Jahre. Jährlich sterben 14.000 Menschen in Österreich an den Folgen ihres Zigarettenkonsums, somit sterben mehr Menschen am Rauchen, als an allen Umweltgiften zusammen.

Außerdem sterben jeden Tag zwei bis drei Menschen an den Folgen des passiven Rauchens.

Der Konsum von Tabak macht krank!

In zahlreichen Studien wurde belegt, dass Rauchen für viele Krankheiten und Todesfälle die Ursache sein kann. Die Inhaltsstoffe Tabak, Teer und andere Stoffe greifen den Körper an. Durch das Rauchen steigt das Risiko einer Erkrankung an Bronchitis, Emphysem, Grippe und Lungenentzündung um das 30-fache. Das Risiko, an Lungenkrebs zu sterben, steigt um das Zehnfache; Sieben Mal höher als bei Nicht-Rauchern ist das Risiko, einen Herzschlag zu erleiden. Rauchen kann aber auch Lippen-, Kehlkopf-, Rachenraum-, Speiseröhren-, Magen- und Gebärmutterhalskrebs auslösen. Weitere Krankheiten, die durch den Konsum von Zigaretten verursacht oder beschleunigt werden, sind Zwölffingerdarmgeschwüre, Gehirnschlag oder Gefäßkrankheiten.

Ein gesundes Leben ohne Rauch!
Um mit dem Rauchen aufzuhören, ist es niemals zu spät! Nach der letzten Zigarette beginnt der Körper sich zu regenerieren. Daher ist jeder Tag ohne eine Zigarette ein zusätzlicher Tag im Leben. Die Gesundheit profitiert, das seelische sowie das körperliche Wohlbefinden werden immens gesteigert. Die ersten positiven Auswirkungen sind bereits kurz nach dem Rauchstop bemerkbar.

Bessere Lebensqualität ohne Zigaretten!

  • Schon einen Tag nach der letzten Zigarette sinkt das Risiko eines Herzinfarktes.
  • Nach zwei Tagen wird der Geruch- und Geschmacksinn feiner.
  • Die Atmung verbessert sich nach drei Tagen.
  • Drei Monate nach der letzten Zigarette ist die Blutzirkulation besser.
  • Nach einem Jahr ist das Risiko einer Herzgefäßerkrankung nur noch 50%.
  • Nach zwei Jahren ist das Herzinfaktrisiko gleich dem der Nichtraucher.
  • Und nach zehn Jahren ohne Zigarettenkonsum ist das Risiko für Lungenkrebs das gleiche wie bei Nichtrauchern.

Ohne Zigarette Lebensjahre gewinnen!
Als Nichtraucher leben Sie länger und gesünder. Und je früher Sie die letzte Zigarette rauchen, desto größer ist Ihr persönlicher Gewinn an qualitativer Lebenszeit.

Hört man mit 60 Jahren auf zu rauchen, erhöht sich die Lebenszeit um ganze 3 Jahre, mit 50 um sechs und mit 40 um neun. Und eine gleiche Lebenserwartung wie ein Nichtraucher haben alle Raucher, die mit 30 oder jünger zur letzten Zigarette greifen.

Aufhören lohnt sich immer!
Ein Rauchstop lohnt sich in jedem Alter, da man als Nichtraucher gesünder lebt, eine höhere Lebenserwartung hat und darüberhinaus noch viel Geld spart.

Ein Österreicher muss im Schnitt für eine Packung Zigaretten 20 Minuten arbeiten.

  • Rauchen Sie jeden Tag eine Schachtel, geben Sie im Jahr rund 1.300 Euro für Zigaretten aus.
  • Nach zwei Jahren ohne Rauchen können Sie sich eine Kreuzfahrt leisten, …
  • … nach fünf Jahren ein Motorrad.
  • Und nach zehn Jahren verfügen Nichtraucher gegenüber Rauchern über 13.000 Euro mehr.

Tipps für mehr Lebensqualität
Um Ihre persönliche Lebensqualität zu erhöhen, fassen Sie den Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören. Setzten Sie sich einen Zeitpunkt und halten Sie diesen konsequent ein. Entfernen Sie in Ihrem täglichen Umfeld alle Aschenbecher und Zigaretten. Erzählen Sie Ihrer Familie, Freunden und Kollegen von Ihrem Plan. Dadurch werden Sie regelmäßig an Ihr Vorhaben erinnert und unterstützt.

Bleiben Sie optimistisch! So sind Entzugserscheinungen gute Zeichen, da sich der Körper erholt.

Suchen Sie sich neue Routinen, und versuchen Sie sich abzulenken.

Beim Ausstieg helfen Medikamente

Zahlreiche Medikamente sollen heutzutage die Erfolgschancen einer Raucherentwöhnung steigern. Hierzu gehören Ersatztherapien, die beim Aufhören helfen und das Verlangen nach Rauchen vermindern.

Begleitende Maßnahmen können Akupunktur, Antirauchertabletten oder eines der folgenden Nikotinersatz-Präparate sein:

  • Nikotin-Kaugummi: Die Wirkstoffe werden über die Mundschleimhaut aufgenommen und wirken einem übergroßen Verlangen nach Rauchen entgegen.
  • Nikotin-Inhaler: Dabei handelt es sich um ein Imitat einer Zigarette mit einer Niktotineinlage.
  • Nikotin-Sublingual-Tablette: Diese wird unter die Zunge gelegt. Für alle Leute die keinen Kaugummi verwenden können oder möchten.
  • Nikotin-Pflaster: Es wird auf die Haut geklebt und erzeugt so einen konstanten Nikotinspiegel.
  • Nikotin-Nasalspray: Das Spray wird in die Nase gesprüht und das Nikotin über die Schleimhäute aufgenommen. Wirkt ähnlich wie der Kaugummi.

Professionelle Hilfe ist ratsam
Jeder Arzt kann Sie über eine Rauchertherapie informieren. Es ist nicht leicht mit dem Rauchen aufzuhören, und eine ideale Vorgehensweise gibt es nicht. Aber Sie sind nicht allein! Über 50% der Raucher in Österreich wollen aufhören oder den Konsum einschränken. Wenden Sie sich an eine professionelle Hilfestelle. Heutzutage gibt es viele individuelle und auf Gruppen ausgelegte Therapieformen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die geeigneten Möglichkeiten.

Rat und Unterstützung finden Sie – außer bei Dr. Frühmann – auch hier:

www.krebshilfe.net

www.aerzteinitiative.at

www.nicotineinstitute.com

www.rauchertelefon.at

www.ooegkk.at

www.nicorette.at

Über alle Risiken sowie die Nebenwirkungen informieren Sie Ihr Arzt, sowie die Gebrauchsanweisung und Ihr Apotheker.

Bei allen Fragen wenden Sie sich an Dr. Frühmann! Tel: (+43) 01/749 22 01