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Jun 17, 2015

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PAP III, PAP IIID und PAP IV

Information zum Krebsabstrich – PAP

© GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

 

Für wen ist Gebärmutterhalskrebs bedrohlich?

Frauen, auf die folgende Aspekte zutreffen, sind besonders gefährdet:

  • Viele Sexualpartner
  • Ein Partner mit vielen Sexualpartnerinnen
  • Erster Sexualkontakt unter 18, da unreife Gebärmutterhalszellen anfälliger sind
  • Bereits an einer Vaginalinfektion erkrankt
  • Bereits Kondylome festgestellt
  • Bereits Herpes genitalis aufgetreten
  • Die Mutter hat zwischen 1940 und 1971 DES (Diethylstilböstrol) eingenommen; Das Medikament wurde zur Vermeidung von Fehlgeburten eingesetzt.
  • Geburt des ersten Kindes vor dem 20. Lebensjahr
  • Viele Schwangerschaften
  • Rauchen oder häufiges passives Rauchen
Normaler Krebsabstrich unter dem Mikroskop(© Douglas K. Hanks, MD.)

 

Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)
Die folgenden Abschnitte enthalten Informationen zum sogenannten „PAP-Abstrich“. Dieser dient zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom). Er gilt als erfolgreichster Krebstest überhaupt, da seit seiner Einführung die Sterberate an Gebärmutterhalskrebs um zwei Drittel in den letzten 50 Jahren zurück gegangen ist. Der PAP-Abstrich wird allen Frauen ab einem Alter von 18 Jahren empfohlen, da eine Krebs-Entwicklung durch Erkennung im Vorstadium gänzlich verhindert werden kann.

Was ist der PAP-Abstrich?
Mit dem PAP-Abstrich kann die Beschaffenheit und Gesundheit des Gebärmutterhalses geprüft werden. Es können daraus aber keine Rückschlüsse auf die Wahrscheinlichkeit eines Gebärmutterkarzinomes gezogen werden.

Wer sollte einen PAP-Abstrich machen lassen?

Alle Frauen! Der PAP-Abstrich wird allen Frauen ab einem Alter von 18 Jahren empfohlen.

Durch eine regelmäßige Durchführung erhöhen sich die Testgültigkeit und seine Aussagekraft.

Im Zeitraum zwischen dem 25. und 55. Lebensjahr tritt am häufigsten ein Gebärmutterhalskarzinom auf, jährlich erkranken sechs von 10.000 Frauen. Durch den PAP-Abstrich werden acht Mal so viele Vorstadien gefunden und daher Krebsentwicklungen verhindert. Dadurch ging in den letzten zehn Jahren die Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebs um 38% zurück.

Die Erfolge des PAP-Abstriches

Veränderungen des Gebärmutterhalses können durch den PAP-Abstrich erkannt werden, und eine rechtzeitige Behandlung erkannter Vorstadien kann Krebsentwicklung verhindern. Die Sterberate an Gebärmutterhalskrebs ist in den letzten 50 Jahren um zwei Drittel zurückgegangen.

Wie wird der PAP-Abstrich durchgeführt?

Im Normalfall führt Ihr Frauenarzt den PAP-Abstrich durch. Dies geschieht bei der jährlichen Vorsorgeuntersuchung. Ein Spekulum wird in die Scheide eingeführt, mit einer Spatel oder einer Bürste streicht der Arzt über den Gebärmutterhals. So werden einige Zellen davon abgeschabt, anschließend präpariert und analysiert. Der Abstrich erfolgt in wenigen Sekunden, er ist nicht schmerzhaft, lediglich ein wenig unangenehm. Sollten Sie allerdings Schmerzen verspüren, informieren Sie Ihren Arzt darüber sofort.

Soll ich vor dem PAP-Abstrich etwas beachten?

Der Test kann nicht während der Menstruation durchgeführt werden. Dies sollten Sie bei der Vereinbarung Ihres Arzttermins beachten.

Außerdem benützen Sie bitte keine Spermizide und Gleitmittel 24 Stunden vor der Untersuchung, da diese das Testergebnis verfälschen können.

Wie zuverlässig ist das Ergebnis?

Eine Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs und eine anschließende Behandlung kann bei drei von vier Fällen eine Entwicklung stoppen und einen Ausbruch verhindern. Natürlich ist auch der PAP-Test nicht perfekt. Es ist möglich, dass Zellveränderungen übersehen werden. Regelmäßige Untersuchungen vermindern aber dieses Risiko.

Da der PAP-Abstrich auch entzündliche Veränderungen findet, bedeutet nicht jedes auffällige Ergebnis Gebärmutterhalskrebs.

Wenn ich zu einem Wiederholungstermin eingeladen werden, was bedeutet das?

In nur den seltensten Fällen bedeutet eine Wiederholung des Tests, dass Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert wird. Meistens konnte die Probe aus verschiedensten Gründen technisch nicht ausgewertet werden.