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Jun 18, 2015

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Genitalwarzen / Condylome

Genitalwarzen/Condylome

genitalwarzen

Was sind Feigwarzen?
Feigwarzen werden auch „Genitalwarzen“ oder „Kondylome“ genannt. Es handelt sich dabei um gutartige Warzen, die sich an Penis, am Eingang zu Scheide oder Anus, sowie in der Harnröhre oder am Gebärmutterhals befinden können. Manchmal erscheinen sie bis in die Leistengegend oder zum Oberschenkel.

Auslöser der Genitalwarzen sind HPV (humane Papillomaviren).

Oft werden Feigwarzen gar nicht als störend empfunden, weil sie entweder sehr klein sind, oder nicht sichtbar. Häufige Beschwerden sind aber Juckreiz, Schmerzen, Blutungen oder Ausfluss.

Wie infiziert man sich?

Feigwarzen übertragen sich beim ungeschützten Geschlechtsverkehr. Einerseits können sie durch den direkten Kontakt mit der Schleimhaut einer schon infizierten Person übertragen werden, aber auch über Berührungen mit den Fingern oder über Gegenstände.

Die Inkubationszeit variiert zwischen einigen Wochen und einigen Monaten. In manchen Fällen verheilt die Krankheit unbemerkt, was aber nicht heißt, dass der Virus abgeklungen ist.

Wenn die Infizierung mit HP-Viren festgestellt wurde ist es demnach unbedingt nötig, den Sexpartner darüber zu informieren, damit dieser sich testen lassen kann.

Wie kann man einer Infizierung vorbeugen?

Mittlerweile gibt es eine Impfung gegen die HP-Viren, die vor dem ersten Geschlechtsverkehr am meisten Sinn macht. Über Details klärt Ihr Arzt Sie gerne auf.

Wie lassen sich Feigwarzen behandeln?

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Welche die richtige ist, entscheidet Ihr Arzt.

Die gängigsten Methoden sind:

  • Operative Entfernung
  • Vereisung mit flüssigem Stickstoff (Kryotherapie)
  • Lasertherapie
  • Elektrokoagulation
  • Lokale Anwendung von Zytostatika
  • Immunologische Therapieformen wie Interferon oder Aldara® 5% Creme

Wichtig:
Bisher ist es nicht sicher, ob die Viren bei einer Behandlung vollständig eliminiert werden können. Sind Sie einmal an HP-Viren erkrankt, ist es demnach wichtig, dass Sie zu regelmäßigen Kontrolluntersuchungen zum Arzt gehen.