Osteoporose

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Der rechts abgebildete Teil eines Lendenwirbels ist durch Osteoporose geschädigt.
Er ist viel dünner und poröser als der links gezeigte gesunde Knochen.

 

Was ist Osteoporose?

Unter Osteoporose versteht man einen mehr als üblichen Schwund von Knochengewebe durch Störungen des Gleichgewichts zwischen Knochenneubildung und Knochenabbau. Diese Störungen betreffen das gesamte Skelettsystem, besonders aber Wirbelsäule, Schenkelhals und Speiche (Radius).
Sie führen zu verminderter Belastbarkeit des Skeletts und erhöhen die Neigung zu Knochenbrüchen. Diese Knochenbrüche verursachen Schmerzen, Beschwerden beim Bewegen, eine verunstaltete Wirbelsäule (Rundrücken), Größenverlust und vorübergehende und manchmal auch bleibende Behinderung. Von Osteoporose sind vorwiegend Frauen betroffen.

Osteoporose tritt auf, wenn die Knochendichte, die bis zum 30. Lebensjahr aufgebaut wird, ganz natürlich wieder abnimmt, bei Frauen im Regelfall im Zuge der Wechseljahre. Aber auch Erbfaktoren oder andere Umstände können das Entstehen einer Osteoporose begünstigen.


Mittlerer Schaft eines Oberschenkelknochens
von drei Frauen und drei Männern im Alter über 80 Jahre.

 

Risiko-Faktoren für Osteoporose

Genetische Ursachen:

  • Weibliches Geschlecht
  • Zierlicher Körperbau
  • Niedriges Körpergewicht
  • Mutter hatte Osteoporose

Lebensstil:

  • Rauchen
  • Übermäßiger Alkoholkonsum
  • Längere Bettruhe
  • Kalziumarme Ernährung
  • Vitamin-D-Mangel

Hormonelle Veränderungen:

  • Vorzeitiger Wechsel
  • Nichteintreten (Ausbleiben) der Regelblutung
  • Sexualhormonmangel bei Männern

Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Cortison)

 

Messmethode in der Ordination

Die Messung der Knochenqualität mit Hilfe von Ultraschall beruht auf hauptsächlich zwei Parametern:
Der Geschwindigkeit der Ultraschallübertragung durch einen Teil des Skelettes – wie Ferse und Fingerknochen – sowie der Dämpfung der Energie des Ultraschallsignals durch das Knochengewebe. Ultraschall kann aber mehr als das.

Die schmerzlose Methode ist ohne Vorbereitung, jederzeit unter bequemen Bedingungen und geringstem Zeitaufwand durchführbar.

Die Messung erfolgt an der Hand – die Finger werden einzeln und nacheinander gemessen und aus den 5 Einzelwerten der aussagekräftige Durchschnittswert errechnet. Sie erhalten sofort ein Ergebnis und können dies mit Ihrem Arzt besprechen.

 

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