Abnehmen mit dem Schwangerschaftshormon HCG

In welchem Lebensalter tritt Übergewicht vorwiegend auf?
Trotz Diät und sportlicher Aktivität setzt sich hauptsächlich in der Lebensmitte in den sogenannten Problemzonen wie Oberschenkel, Gesäß und um den Nabel schwimmreifenförmig Fett an.
Weiters bemerkt man am Ende des vierten Lebensjahrzehnts eine Gewichtszunahme und Umverteilung des Fettansatzes.
Warum ist es oft so schwierig, Körpergewicht zu reduzieren?
Die Dysbalance der Hormone erklärt, warum das Gewicht nicht in den Griff zu bekommen ist. Es führt zu der bekannten Situation, dass man ohnehin sehr wenig isst und dabei oft noch zunimmt!
Werden dem Organismus dauernd wenig Kalorien zugeführt, wie dies beim Fasten während des Tages der Fall ist, dann schaltet der Körper auf ein Notprogramm um. Dabei werden Speisen, die man abends zu sich nimmt, in extrem intensiver Weise verwertet. Aus einer einzigen Semmel kann der Körper auch beim Hungern genauso viele Kalorien wie aus einer kompletten Mahlzeit gewinnen.
Die hormonelle Gewichtsreduktion (nach Prim. Univ.Prof. Dr. Erich Müller-Tyl)

Warum nimmt die Frau hauptsächlich in den Problemzonen zu?
Bei vielen Frauen führen Fastenkuren zu einer Gewichtsreduktion in jeder Körperregion, außer an den gewünschten Stellen von Bauch, Hüfte und Gesäß. Die Folge davon ist ein ungesundes Aussehen bei Weiterbestehen des Schwimmreifens.
Auf die Frage, warum dies so ist, gibt uns die Entwicklungsgeschichte (Evolution) die Antwort.
In den schraffierten Problemzonen setzt sich bei der Frau durch eine hormonelle Dysbalance Fett an.
Das Bauch-, Gesäß- und Oberschenkelfett steht unter dem Einfluss der weiblichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron (Fruchtbarkeitshormone).
Dieses Fett wird auch als Geschlechtsfett bezeichnet und dient während der Schwangerschaft und unmittelbar nach der Geburt beim Stillen als Energiereserve. In der Natur hat die Fortpflanzung und die ihr nützlichen Bedingungen die höchste Priorität zum Schutze vor dem Aussterben einer Art. Da die Schwangerschaft und Milchproduktion große Energiemengen verlangen, soll dieses Fettdepot unter allen Umständen für die Ernährung des Ungeborenen und des Neugeborenen erhalten bleiben, und nur zu diesem Zwecke dienen. Die genetische Information für diese Funktion ist in den Fettzellen das ganze Leben bei jeder Frau unabhängig von einer tatsächlichen Schwangerschaft enthalten. Dieses Depotfett ist außerhalb der Schwangerschaft und Stillperiode auch durch Fasten oder durch Sport nur äußerst schwer mobilisierbar.
Warum nimmt der Mann hauptsächlich in den Problemzonen zu?
Nicht nur bei der Frau hat der Wechsel Auswirkungen auf vielfältige Veränderungen des Körpers. Beim Mann sinkt häufig etwa ab dem 40. Lebensjahr das männliche Sexualhormon Testosteron allmählich ab. Dadurch nehmen die auch beim Mann vorhandenen weiblichen Sexualhormone relativ zu. Die Folge davon ist Nachlassen der Muskelkraft und Reduzierung der Muskelmasse und Ersatz derselben durch Fettzellen. Weiters lässt die Antriebskraft und die Potenz nach. Im Fettstoffwechsel kommt es durch eine relative Dominanz der weiblichen Hormone durch die abgesunkenen männlichen Hormone zur Ausbildung eines Fettbauches und zu Fettwülsten an den Hüften.
Wie können Hormone das Gewicht stabilisieren?
Viele Frauen betreiben Sport, halten Diät, essen gezielt, nehmen jedoch ständig Gewicht zu. Eine abgestufte Hormonzugabe kann in solchen Fällen einen Stillstand der Gewichtszunahme erreichen und den Grad an Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit zurückgeben, der mit Hormonstörungen verloren ging.
Das gleiche Prinzip ist auch beim Mann gültig.
Die klassische Hormonheilkunde wird dabei heute um schlankheitsbezogene Bereiche erweitert.
So muss die Dosis der zugeführten Hormone stets der Natur angepasst bleiben. Dem Körper darf nur das zurückgegeben werden, was er selber nicht ausreichend produzieren kann.
Als Basis dazu dient die Erstellung eines genauen Hormonstatus mit Erfassung der weiblichen und männlichen Sexualhormone, jedoch auch der Nebennierenrindenhormone, Hypophysen- und Schilddrüsenhormone.
Die hormonelle Ursache von Fettstoffwechselstörungen muss genau erkannt werden und danach eine individuelle, maßgeschneiderte Einstellung der Hormone erfolgen.
Wie kann man das Gewicht stark reduzieren?
Zur stärkeren Reduzierung des Körpergewichtes sind vier Schritte zu beachten
- Ideale Hormoneinstellung
- Kalorienreduktion
- Hormonelle Injektionskur
- Körperliche Bewegung
Nach optimaler Einstellung des Hormonhaushaltes wünschen viele Menschen einen raschen Abbau des Gewichtes auf ein gewünschtes Niveau.
Wir verwenden dazu eine äußerst wirksame hormonelle Gewichtsreduktions-Kur im Zusammenhang mit einer Reduktion der Kalorienzufuhr und anderen Begleitmaßnahmen.
Wie funktioniert die hormonelle Gewichtsreduktion?
Ausschliesslich in der Schwangerschaft wird das Hormon Choriongonadotropin erzeugt, das im Bedarfsfall zur Energiegewinnung die Fettdepots der Mutter mobilisieren kann. Dieses Hormon wird in der Plazenta gebildet, und ist vollkommen neutral (es hat weder männliche noch weibliche Eigenschaften).
Bei Übergewichtigen wird mit Hormoninjektionen unter Einhaltung einer Kalorienreduktion ein ähnlicher Effekt erreicht, wie im Falle einer Mangelernährung in der Schwangerschaft. Die Patienten mobilisieren dabei ihre Fettdepots und nehmen täglich bis etwa 40 dkg ab. Dabei werden nur die abnormen Fettdepots abgebaut, nicht aber das strukturelle Fett und die normalen Fettreserven (z.B. im Gesicht).
Die Zufuhr von HCG gemeinsam mit einer stark reduzierten Kalorienaufnahme von lediglich 500 Kalorien pro Tag bewirkt, dass speziell in Problemzonen abgenommen wird unter Aussparung speziell des Gesichtes. Bemerkenswert ist, dass man selten Hungergefühl verspürt. Die Ursache liegt darin, dass der Blutzuckerspiegel immer auf einem Mindestniveau gehalten wird und es nicht zu Unterzuckerungen kommt, die üblicherweise Heißhungerattacken verursachen.
HCG wirkt auch stimmungsaufhellend, was dazu führt, dass man voller Kraft und Energie ist. Müdigkeit und Depression kennen die Teilnehmer während der HCG-Kur nicht. Des weiteren sieht man relativ schnell ein Abnahmeergebnis und ist von seinem eigenen Erfolg begeistert, was dazu führt, hochmotiviert weiter abnehmen zu wollen.
Studien zeigen und belegen die Effektivität dieser Methode, die trotz grosser Volumenreduktion (7-15kg in 8 Wochen) schönste Hautverhältnisse und keine Bindegewebsschlaffheit schafft - im Gegenteil wird faltige Haut glatter und es kommt zu einer deutlicher Verbesserung jeder Cellulite.
Die HCG -Fettreduktions-Kur funktioniert bei Männern ebenso gut wie bei Frauen. Das Hormon hat keinerlei schädlichen oder negativen Einfluss auf den männlichen Körper, das heißt, man muss weder Angst vor unnötigem Brustwachstum noch vor einer Potenzschwäche haben. Auch Männer sind unter dieser Diät voll einsatzfähig, auch dann, wenn sie schwere körperliche Tätigkeit durchführen.
Wie wird die hormonelle Gewichtreduktion durchgeführt?
Jede Form der Nahrung ist erlaubt, nur die Menge muss stark reduziert werden. Die Nahrungszufuhr darf 500 Kalorien pro Tag nicht überschreiten. Dazu kommen insgesamt 24 Hormoninjektionen in die Gesäß- oder Oberschenkelmuskulatur im Verlauf von acht Wochen. Es werden also 3 Injektionen pro Woche verabreicht, die man sich zum Teil mitnehmen kann und die man sich selbst oder durch andere Personen injiziert.
Täglich soll eine Flüssigkeitsaufnahme von etwa 3 Litern erfolgen.
Am besten erstellt man sich einen schriftlichen Speiseplan nach seinen Wünschen und berechnet mit einer Kalorientabelle die erlaubten Mengen der Speisen.
Der durchschnittliche Gewichtsabbau in dieser Zeit beträgt zwischen sieben und fünfzehn Kilo.
Die Kur kann bei Bedarf mehrmals wiederholt werden, wobei zwischen den einzelnen Kuren Pausen von einigen Wochen eingelegt werden sollen.
Die Kalorienreduktion ist genau einzuhalten, da es bei Abweichungen zu einem Gewichtsstillstand kommen kann. Die Rückkehr zu normalen Kalorienmengen soll schrittweise und langsam erfolgen.
Wo greift die hormonelle Gewichtreduktion im Körper an?
Während bei herkömmlichen Abmagerungskuren nur die normalen Fettreserven angegriffen werden und die Patientinnen durch Verlust des subkutanen Fettgewebes gealtert und erschöpft aussehen, werden durch diese Hormonkur die abnormen Fettpolster abgebaut und dem Blut als Nährstoffe zugeführt.
Der übermäßige Fettansatz an Hüfte, Bauch, Gesäß und Oberschenkel wird reduziert und es kommt unabhängig vom Ausmaß des Übergewichts und Alters zu einer Normalisierung der Körperproportionen. Andererseits werden die normalen entleerten Fettspeicher des Unterhautgewebes wieder aufgefüllt, wodurch die Patientinnen jugendlich und frischer aussehen.
Erklärung des Wirkungsprinzips der hormonellen Gewichtreduktion
Das injizierte Hormon ermöglicht einerseits indirekt den Zugriff auf die Fettdepots der Problemzonen des Körpers, andererseits aktiviert es die Produktion der männlichen Hormone.
Das HCG wirkt auf den Stoffwechsel des Fettgewebes durch im Hypothalamus freigesetzte Mediatoren. Von aussen zugeführtes HCG reichert sich im Zwischenhirn hauptsächlich im ventromedialen und lateralen Anteil der hypothalamischen Region im Gehirn an. Von dort aus stimuliert das HCG die Beta-3 Adrenergen Rezeptoren speziell im Bereich der Bauch- Hüft- und Oberschenkelzonen. Es kommt daraufhin zum massiven Fettabbau der Fettzellen durch die Hormone Adrenalin und Noradrenalin.
Gleichzeitig wird auch der Schilddrüsenmetabolismus angeregt, der zu einer verstärkten Fettverbrennung führt. Auch die Ausschüttung des hungerstillenden Hormons Leptin aus den Fettzellen wird gefördert.
Vergleich mit anderen Fettreduktionmethoden
Oft wird die Frage gestellt, ob man nicht auch ohne HCG gleichviel Fett bei einer 500- Kaloriendiät abnehmen kann.
Die HCG-Fettreduktionskur unterscheidet sich im Vergleich zu vielen anderen Diäten ganz wesentlich!
Natürlich verliert nahezu jeder Mensch bei einer sehr niedrigen Kalorienzufuhr Gewicht. Es wird dabei aber in erster Linie Muskulatur und Bindegewebe abgebaut. Mit normalem Fasten gelingt es auch nicht, ein normales Leben auf Grund von Schwäche und Müdigkeit zu führen.
Bei der Kalorienreduktion unter dem Zusatz von HCG steigt sogar das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit, da dies von der Natur aus für die Schwangerschaft so vorgesehen ist. Alles was im Rahmen der Fortpflanzung in Verwendung steht, ist von der Natur mit besonders guten und sicheren Eigenschaften ausgestattet. Durch das HCG werden die für die Schwangerschaft reservierten Fettdepots geleert und reichen somit reichlich zu einem normalen Leben aus. Ohne HCG würde die Kalorienmenge von 500 Kalorien für ein normales Leben über längere Zeit nicht genügen.
Wesentlich ist die tägliche Zufuhr von mindestens 2-3 Liter Wasser.
Bei einer 500 Kalorienzufuhr ist auch wesentlich, dass der Blutzuckerspiegel auf einem normalen Spiegel gehalten wird. Bei einer 500 Kalorienzufuhr ohne HCG ist es nicht möglich, den Blutzuckerspiegel entsprechend zu halten. Erste Priorität hat jedoch die ausreichende Glucoseversorgung des Gehirns, um dessen Funktion aufrecht zu halten. Also werden ohne HCG in erster Linie Muskelzellen abgebaut und in Glucose umgewandelt, und werden später nicht mehr aufgebaut. Das ist vor allem für die Zeit nach der Kur vollkommen kontraproduktiv, da die verlorene Muskelmasse als Verbrennungsort für zugeführte Nahrung verloren geht und ein rasanter Jo-Jo Effekt die Folge ist.
Der grosse Unterschied beim Fasten liegt darin, dass Patienten mit HCG ausschliesslich Fett abbauen, während ohne HCG hauptsächlich Muskelgewebe abgebaut wird.
Das Hormon Chriongonadotropin (HCG)
Chriongonadotropin (HCG) wird nur während der Schwangerschaft von Frauen in der Plazenta (Mutterkuchen) erzeugt. Es ist aber kein weibliches sondern ein neutrales Hormon, genetisch von Frau und Mann stammend. Es erfüllt in der Schwangerschaft zahlreiche Funktionen, unter anderem fördert es den Fettabbau der Fettdepots. Dadurch ist es auch mit gleichem Erfolg bei Männern anwendbar. Auch junge Frauen nach Erreichung ihrer Geschlechtstreife können HCG zum Abnehmen verwenden.
Welche Nebenwirkungen hat die hormonelle Gewichtsreduktion und das Hormon HCG?
Neueste Forschungen haben ergeben, dass HCG vorbeugend gegen Brustkrebs wirksam ist! Es aktiviert Tumorsuppressor-Gene und kann die Bildung von Brustkrebs verhindern, ohne in irgend einer Weise schädlich zu sein.
Die Gabe der bei der Fettreduktionskur notwendigen Menge HCG bei gesunden Mensch hat keinerlei Nebenwirkungen oder Nachwirkungen. Das Hormon wird in wenigen Tagen wieder komplett aus dem Körper ausgeschieden. Die meisten Medikamente vertragen sich gut mit HCG, die Antibabypille muss nicht abgesetzt werden. Die Patienten fühlen sich während der Kur wohl und leistungsfähig. Sie verspüren keinen Hunger und das Bedürfnis an Schlaf nimmt ab.
Brüchige Fingernägel werden fester, ein Haarausfall wird zeitweilig gestoppt.
Negative Auswirkungen durch diese Kur sind nicht bekannt.
Welche Ursachen können bestehen, wenn während einer HCG-Kur die Gewichtsabnahme hinter den Erwartungen zurückbleibt?
- Die Menge des zugeführten täglichen Wassers erreicht nicht die Menge von 2 Litern. Bei Bedarf kann auch Tee oder Kaffee eingenommen werden, jedoch ohne Zucker oder Schlagobers.
- Die Kalorieneinschränkung wird nicht genau befolgt. Wenn man auch die Kalorienzufuhr einschränkt, aber deutlich über 500 Kalorien bleibt, so kann der Körper nicht lebenswichtige Organe von der Ernährung ausschalten und muss nicht auf seine Fettdepot zugreifen. Die Folge ist, dass man zwar das Gefühl des Fasten hat, jedoch nicht abnimmt. Erst das Erreichen der 500 Kalorienmarke garantiert, dass der Körper seine Fettdepots angreifen muss und damit zum Gewichtsverlust führt. Wenn jemand durch körperliche Arbeit oder extremen Sport deutlich mehr Energie verbraucht als der Durchschnittsmensch, so kann der Mehrbedarf zu den 500 Kalorien dazugerechnet werden.
- Viele Patienten verwenden ausgedehnt am Körper und Gesicht Fettcremen. Fett wird durch die Haut fast zur Gänze resorbiert. Was man beim Essen einspart, gibt man dem Köper durch die Haut.
Das Wesen der HCG Fettreduktionskur
Die Methode ist eine 100% natürliche, gesunde und wirksame Methode zur Gewichtsreduktion. Es bestehen keine alters- oder geschlechtsbedingte Beschränkungen bei der Anwendung von HCG. Der Gewichtsverlust ist angenehm und sicher und es besteht nahezu keine Kontraindikation gegen die HCG Methode. Bei richtiger und kontrollierter Anwendung lässt sich leicht Fett abbauen und die Körperformen werden wesentlich verbessert. Es gibt derzeit keine andere Methode oder Form zur Fettreduktion und Figurverbesserung, die an die HCG Kur herankommt.
Gibt es eine Zusatzbehandlung mit einem anderen Hormon, so dass die Wirkung der Gewichts-Reduktionskur ergänzt und verstärkt werden kann?
Eine ideale Ergänzung der Behandlung kann in angezeigten Fällen der zusätzliche Einsatz des Wachstumshormons sein.
Das Wachstumshormon baut selbständig vor allem im Bereich der Problemzonen Fett ab. Dieses Fett wird als Energieträger zusammen mit Eiweiß aus dem Körper zum Aufbau von Muskel- und Bindegewebe verwendet.
Wie ist die praktische Anwendung der Gewichts-Reduktionskur?
Die Gewichts-Reduktionskur ist auf die tägliche Nahrungsaufnahme von nicht mehr als 500 Kilokalorien in jeder gewünschten Form ausgerichtet. Mit der Kalorienreduktion beginnt man am Tag der ersten Hormon-Injektion und hält sie bis drei Tage nach der letzten Injektion ein.
Dies ist möglichst genau einzuhalten. Es kann nämlich bei der Zufuhr von höheren Kalorienmengen rasch zu einem Stillstand der Gewichtsabnahme kommen. Aus diesem Grund sollten Sie sich Ihre tägliche Nahrungsaufnahme notieren und die dabei anfallenden Kalorien berechnen. Dazu dient am besten eine Kalorientabelle.
Die Auswahl der Nahrungszusammensetzung bleibt Ihnen überlassen, es gibt keine spezielle Diätvorschrift oder Einschränkung. Essen Sie Ihre Lieblingsgerichte, achten Sie aber genau auf die zugeführte Kalorienmenge.
Geben Sie bitte alle ständig eingenommenen Medikamente dem Arzt an. Antibabypillen, Antibiotika oder bei Diabetikern Insulin sind erlaubt.
Auf fetthaltige Kosmetika kann weitgehend verzichtet werden, (keine fette Körpercreme, -milch, -öl!). da die mit der Kur zugeführten Hormone sich auf die Haut sehr günstig auswirken. Sie haben meist eine Normalisierung des Fett- und Flüssigkeitsgehaltes der Haut zur Folge. Lippenstift, Augenbrauenstift und Puder sind erlaubt.
Bei richtiger Einhaltung der beiden Wirkungskomponenten, nämlich einerseits der regelmäßigen Schwangerschafts-Hormongabe und andererseits der Schaffung einer Hungersituation durch eine exakt reduzierte Kalorienzufuhr, muss im Laufe der Kur eine Gewichtsabnahme speziell im Bereich der Problemzonen erfolgen. Bei der Kur werden nur die von der Natur vorgegebenen Prinzipien angewandt, und dadurch ist bei richtiger Anwendung mit keiner Nebenwirkung, jedoch mit einem sicheren Erfolg zu rechnen.
WELCHE MASSNAHMEN UND WELCHES ESSVERHALTEN GARANTIEREN NACH ENDE DER GEWICHTSREDUKTIONSKUR, DASS DAS KÖRPERGEWICHT NICHT WIEDER ZU NIMMT?
Richtiges Essverhalten
Grundprinzip des Essens ist die Beachtung der Kalorienzahl. Prinzipiell ist jede Form der Nahrung erlaubt, es muss nur auf die Kalorienzahl geachtet werden.
Nach Beendigung der Kur soll erst langsam eine normale Kalorienmenge zugeführt werden. In den ersten drei Wochen ist es günstig, Kohlehydrate und Fette möglichst zu vermeiden.
Wenn in den ersten Wochen nach der Kur beim täglichen Wiegen festgestellt wird, dass das Gewicht mehr als ein Kilo über dem nach der Kur erreichten liegt, soll für die folgenden Mahlzeiten die Kalorienzahl wieder etwas reduziert werden, bis eine Stabilisierung des Körpergewichtes eintritt.
Im weitern Verlauf ist beim Essen die Beachtung der täglichen Kalorienzufuhr wesentlich. Diese soll bei Frauen unter normalen Lebensbedingungen zwischen 1000 und 1200 Kalorien betragen. Dazu sollen Kohlehydrate (Brot, Semmeln, Reis, Kartoffeln und ähnliches) sowie Fette und Öle möglichst eingeschränkt werden. Schreiben Sie sich eine Woche lang genau auf, was Sie essen und analysieren Sie dann an Hand von Kalorientabellen die tägliche Kalorienmenge und den Anteil an Kohlehydraten und Fetten.
Wer abends ausgeht, sollte lernen, mit der Energie (Kalorien) zu "jonglieren". Das heißt zum Beispiel, ein Gläschen Wein kann gestattet sein, wenn man die Nachspeise weglässt. In vielen Restaurants ist es heute schon möglich, um fettarme Zubereitung des Essens zu ersuchen, beziehungsweise kalorienarme Speisen zu wählen.