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Die Hormonspirale

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Jun 18, 2015

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Die Hormonspirale

Hormonspirale – langfristig sicher und verträglich

Die Hormonspirale ist ein hormonelles Verhütungsmittel, welches Eigenschaften der Kupferspirale und der Antibabypille aufweist. Ähnlich wie die Kupferspirale besteht die Hormonspirale aus Kunststoff in Form eines T-Körpers, hat aber einen Hormonzylinder und ist ca. 32 mm lang und 32 mm breit.

 

 

HormonspiraleWirkung

Die Hormonspirale zählt zu den lokalen Verhütungsmethoden. Da lokale Verhütung dort angewendet wird, wo sie wirken soll, ist sie niedriger dosiert als andere hormonelle Verhütungsmethoden (z.B. Pille). Wie bei der Pille bewirken die Hormone (im Fall der Hormonspirale ist es das Gestagen „Levonorgestrel“) eine Verdickung des Schleims vor dem Gebärmuttereingang. Dadurch wird die Beweglichkeit der Spermien eingeschränkt. Weiters wird die Einnistung einer befruchteten Eizelle durch eine verminderte Gebärmutterschleimhaut erschwert.

Anwendung der Hormonspirale
Die Anwendung gleicht jener der Kupferspirale. Das erstmalige Einlegen der Hormonspirale geschieht während oder kurz nach der Regelblutung durch den Frauenarzt direkt in der Ordination ohne Narkose. Die Hormonspirale kann 5 Jahre lang in der Gebärmutter verbleiben. Ein vorzeitiges Entfernen ist jederzeit möglich.

Vorteile 

  • Langer Empfängnisschutz: 5 Jahre
  • Ohne Östrogen – besser verträglich, lindert häufig die Menstruationsbeschwerden
  • Regelblutungen können schwächer und kürzer ausfallen; Bei langer Anwendung kann es vorkommen, dass Sie Ihre Menstruation gar nicht mehr bekommen
  • Sehr sicheres Verhütungsmittel – Pearl-Index: 0,16

 

 Nachteile/Nebenwirkungen 

  • Anfängliche Schmier- und Zwischenblutungen
  • Brustspannen, Kopfschmerzen, unreine Haut und Stimmungsschwankungen
  • In seltenen Fällen verrutscht die Hormonspirale in der Gebärmutter, dies kann vom Facharzt korrigiert werden