FRAUENARZT DR. PETER FRÜHMANN
Online-Terminvereinbarung
Zur bequemen Terminvereinbarung steht Ihnen unser Online-Terminbuchungs-System zur Verfügung.
Ein Ordinationsbesuch ist auch ohne Voranmeldung möglich
24-Stunden-Erreichbarkeit über die Ärztezentrale: 01/ 74 922 01

Jun 18, 2015

0

Chronische Pilzinfektionen

Chronische Pilzinfektion

Scheidenpilz
Scheidenpilz
Scheidenpilz Behandlung
Behandlung
Scheidenpilz Vorsorge
Vorsorge

Ein Scheidenpilz ist eine krankhafte Besiedlung der Vagina mit Hefepilzen; dazu kann es kommen, wenn ein bakterielles Ungleichgewicht in der Scheide herrscht.

Von dieser Erkrankung besonders betroffen sind jüngere Frauen im gebärfähigem Alter und Schwangere. Der dabei am meisten verbreitete Erregerpilz ist der Hefepilz Candida albicans.

Die gute Nachricht: Sie können diese Pilzerkrankungen nach wenigen Tagen mit Antipilzmitteln (Antimykotika) in Form von Tabletten, Cremes oder Zäpfchen beseitigen.

Ursachen dieser Infektion

Hefepilze fühlen sich in der feuchten und warmen Umgebung der Scheide wohl, sie gehören sozusagen dazu, und das ist auch gut so. Zu Beschwerden kommt es erst dann, wenn z.B. Ihr Immunsystem geschwächt ist oder wenn Sie Vorerkrankungen hatten. Denn dann kippt das natürliche Gleichgewicht und eine Pilzinfektion entsteht. Was sind nun die Ursachen dafür?

  • Störungen im Hormonhaushalt (z.B. Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse)
  • Schwankungen im Hormonpegel
  • Eine Schwangerschaft
  • Einnahme von Antibiotika, bestimmten Hormonen (Kortikoiden) oder Chemotherapeutika
  • Stress oder andere psychische Belastungen
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • Übertriebene Intimhygiene

Auswirkungen der Pilzerkrankung

  • Juckreiz
  • Rötung oder Schwellung der Scheide
  • Gelblich-weißer, bröckeliger Ausfluss
  • Schmerzen beim Wasserlassen

Folgendes gilt bei Schwangeren

Besonders schwangere Frauen leiden oft unter Hefepilzen in der Scheide: Rund 30% aller Schwangeren sind davon betroffen. Achtung: Der Hefepilz kann bei der Geburt auf das Kind übertragen werden! Aber keine Sorge: Dagegen kann Ihr Arztetwas tun! (s. dazu weiter unten) Vorbeugend kann sich die werdende Mutter schon einmal vor der Geburt einer Pilzkur unterziehen – egal, ob sie von der Pilzinfektion betroffen ist oder nicht.

Untersuchungsmethoden des Arztes

  • Untersuchung des Ausflusses
  • Untersuchung des Ausflusses unter dem Mikroskop

Wie Sie die Pilzinfektion behandeln können

  • Verwenden Sie ph-neutrale Seifen
  • Tragen Sie luftdurchlässige Unterwäsche
  • Trockenföhnen nach dem Toilettengang
  • Gönnen Sie sich Kamillenbäder
  • Stutzen Sie Ihre Schamhaare
  • Verzichten Sie für gewisse Zeit auf Geschlechtsverkehr
  • Anwendung von Antipilzmitteln (Antimykotika) oder Vaginal-Antiseptika

Vorsorgemaßnahmen

  • Tragen Sie Baumwollunterwäsche anstatt enger Synthetikslips
  • Verwenden Sie bei trockener Scheide Binden statt Tampons
  • Die Tampons alle 2-3 Stunden wechseln (und immer sofort, wenn Sie schwimmen waren)
  • Übertreiben Sie es nicht mit der Hygiene– keine Intimdeos oder Feuchttücher verwenden!
  • Achten Sie auf eine gesunde Ernährung, z.B. wenig Süßes und wenig mit weißem Mehl essen